In der Bundesrepublik Deutschland ist es nach dem aktuell geltenden Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (kurz UrhG) nach Paragraph 95a - Schutz technischer Maßnahmen verboten für Programme die die technischen Maßnahmen umgehen zu werben. Selbst wenn weder Werber noch Hersteller gewerblich handeln, und darunter fällt auch der Verweis mittels eines Hyperlinks.
Deshalb muss ich Sie rein fürsorglich vor einem Fallstrick des welt-weiten Internets warnen. Suchen Sie in den einschlägigen Suchmaschinen keinesfalls nach dem englischen Begriff für "Handbremse". Übrigens, break bedeutet Pause oder Arbeitspause, nicht Bremse. Das Wort für Bremse (im Sinn von Backen- oder Trommel-Bremse) lautet brake. Und falls Sie es doch tun, wechseln Sie keinesfalls auf den von den Suchmaschinen an prominenter Stelle gelisteten Eintrag für eine Software unter der GPL mit dem Namen die in der Lage ist DVDs zu kopieren. Damit machen Sie sich bereits unter Umständen strafbar.
Update
Auch die Version der "Handbremse" die im Moment noch in allen Suchmaschinen vorne liegt ist nicht legal. Aber die Warnung muss noch weiter gehen. Selbst wenn Sie auf eine Seite gelangen die die Suchmaschinen im Augenblick noch nicht indiziert haben, so gibt es einen Fork von "Handbremse". Das Originale Verbrechen mit Namen "Handbremse" wurde mit Meldung vom 21. April zuletzt von m0k gepflegt. Das darauf aufbauente Verbrechen "Handbremse" wird seit 3 Wochen von rhester betrieben. Weshalb wir auch vor der erweiterten Suche des englischen Begriffs für "Handbremse" zusammen mit dem Pseudonym "rhester" warnen müssen. Bereits die Darstellung der Suchergebnisse sollte in der Bundesrepublick Deutschland illegal sein.
Rein fürsorglich weise ich ferner darauf hin, das meiner unmaßgeblichen Meinung nach kein bisher von der Inhalte-Industrie genutzter und so genannter "Kopierschutz" ein Kopierschutz ist, noch das einer der eingesetzten technischen Maßnahmen meiner Meinung nach "wirksam" wäre.
Dies ist auch kein neues Phänomen des digitalen Zeitalters. Das gab es in ähnlicher Form bereits beim Boom der Kassetten-Rekorder. Auch damals wollte die Inhalte-Industrie die Schulhöfe in Ghettos verwandeln lassen, da dort ja die Brutstätte der Kopierer lag. Ich möchte lieber nicht wissen, wieviele Manager und Mitarbeiter der Inhalte-Industrie selbst auf den Schulhöfen die damals neusten Hits und Mitschnitte der Top-10 auf dem Schulhof getauscht haben.
Also keinesfalls die Handbremse ziehen und sich verbotener Weise Sicherungskopien anlegen, um sich vor unverschuldeten, unvorhersehbaren Untergang der Medien zu schützen. Ich fühle mich von den Gesetzbegern und der Inhalte-Industrie verarscht. Nein, ich mag keine Fäkal-Sprache, das ist der gesellschaftlich akzeptable Kompromiss den ich für meine Gefühle in dieser Beziehung gefunden habe.