Engadget, MacRumors und Forbes melden, dass Apple P.A.Semi übernehmen wird.
Was wie ein verspäteter Aprilscherz klingt, scheint Wahrheit zu werden. Welches Ziel Apple allerdings damit verfolgt, scheint noch nicht ganz klar zu sein. Dies bietet einen weiten Raum für Spekulation:
Spitzenkandidat ist da aber wohl das iPhone. Apple könnte eine iPhone- (und iPod-) Hardwareplattform anstreben, die sie vollständig kontrollieren.
Ein andere Variante könnte sein, dass Apple darüber hinaus eine ganze Reihe von kleinen Spezialgeräten à la iPod, iPhone aber auch Apple TV plant und dazu eine einheitliche Plattform anstrebt.
Positiv für solche Pläne (so sie denn der Realität entsprechen) wirkt sich natürlich die Multiplattformfähigkeit von Mac OS X aus. Auch scheint sich der Pwrficient gut gegen Intels neuen "Atom" zu schlagen. Sonst wäre P.A.Semi wohl kaum eine Option für Apple gewesen
Aber wie sagte doch Steven Jobs: "We love to have options"
Apple bleibt offenbar immer für eine Überraschung gut.
Comments
Eine kleine Spekulation
Hallo,
Wobei Intel schon immer nur das geliefert hat, was nötig war um seine Marktposition zu halten (vorausgesetzt sie hatten es zur Verfügung). Die Umstellung vom P4 zum Core2 hat einen großen Sprung nach vorne (performancemässig) gebracht und AMD arg unter Druck gesetzt (nicht zuletzt auch durch die Weigerung Microsofts AMD64 vernünftig zun unterstützen, dann sähen die Athlons und Nachfolger wieder etwas besser aus).
Auf der anderen Seite gibt es Berichte die den Core2 (vor allem der 1.5 und 2. Generation) ziemliche Übertaktungsreserven nachsagen.
Nun kann man spekulieren, dass Intel wesentlich höhere Taktraten liefern könnte, wenn AMD sie dazu zwingen würde. Tut AMD nicht -> Intel liefert nicht. Wozu schon jetzt das liefern mit dem man in 6/12 Monaten nochmal verdienen kann. was wieder zeigt wohin Monokulturen führen können.
Im Übrigen ist es IMHO normal das innerhalb einer CPU-Generation die leiztungzuwächse geringer ausfallen als Moore. Das wird dann durch Sprünge beim Generationenwechsel kompensiert. Nur wenn ich die Ankündigungen zum Nahalem sehe, ... Ich weiss nicht. Sofern Intel nicht arg im Detail gearbeitet hat und sofern der FSB wirklich dieser Flaschenhals ist (was ich nicht ganz so sehe), dann wird das nichts mit dem Sprung. Es könnte sein, dass Intel da die Puste ausgeht, leider aber auch AMD (und IBM mit dem Power ist ja keine Option mehr, leider).
Bis dann
R"udiger
Ihr habt's immer noch nicht kapiert
Es geht doch nicht um Intel.
Es geht um Windows.
Wer spielt denn noch OS X, wenn's dank "wir machen kein Carbon-64" die ganzen Profi-Apps nur noch für Windows gibt ? Kein Schwein. Das ist sogar für die maccies zu viel.
Wirklich nicht
Hallo,
Ich hab wirklich nicht kapiert, warum Apple aktuelle Strategie auf einen Schwenk zu Windows hindeutet. Eher sogar im Gegenteil. Apple rückt immer mehr in Richtung ein eigene Insellösungen, (Immer stärkerer Fokus auf Objective-C, Kastrierung von Carbon64 etc.) Mag sein das Apple damit OS X an die Wand fährt, aber das w're schon eine arg merkwürdige Strategie.
Wenn Apple wirklich Richtung Windows gehen würde, hätte ich einen Zug Richtung C# und .NET-APIs erwartet. Aber soweit ich es erkennen kann, liegt C# eher im C/C++/Java-Lager als im Obj-C-Lager.
Eines spricht allerdings aus meiner Sicht für deine These:
Bei Apple ist man nie vor Überschungen sicher!
Das müsste dich aber wiederum zweifeln lasse, das du diesen Zug ja erwartest. ;-)
Bis dann
R"udiger
Eine intellente Antwort
"Ich hab wirklich nicht kapiert, warum Apple aktuelle Strategie auf einen Schwenk zu Windows hindeutet"
Weil Windows auf Intel läuft ?
"Mag sein das Apple damit OS X an die Wand fährt, aber das w're schon eine arg merkwürdige Strategie"
Das ist die einzig mögliche Stategie, weil OS X technisch am Ende ist. Fünf Releases hat's irgendwie gereicht, aber jetzt ist Ende. So ein Flickwerk ist irgendwann nicht mehr beherrschbar. Oder was glaubst Du, warum 10.5 so lange gedauert hat und trotzdem so buggy war bzw. ist ?
"Wenn Apple wirklich Richtung Windows gehen würde, hätte ich einen Zug Richtung C# und .NET-APIs erwartet"
Verschwendete Resourcen. Das gibt es dann alles mit Windows, wenn OS X begraben wird.
Hallo, Soory, das kann ich
Hallo,
Soory, das kann ich so nicht nachvollziehen.
Weil Windows auf Intel läuft ?
Dann könnten sie genauso auf Linux (openBSD, ..............) switchen. (OK Das Softwarenagbot wäre schlechter). Als Argument für einen Switch ist mir das zu dünn. Da muss schon mehr Butter bei die Fische.
"Mag sein das Apple damit OS X an die Wand fährt, aber das wäre schon eine arg merkwürdige Strategie"
Das ist die einzig mögliche Stategie
Der Imageschaden wäre zu groß. Das würde der Mac (was immer _dann_ am Mac noch Mac ist) nicht überleben. Das macht nur Sinn wenn Apple die Computer ganz aufgeben wollen würde. Dazu machen sie aber mit Computer zuviel Umsatz und Profit.
Würde sie nach Windows switchen wollen, hätte (IMHO) man .NET als "Kompatibilitäts"-API in Lepoard integriert, mit 10.6 wäre es haupt-API geworden, 10.7 wäre dann nur noch ein "Theme zu WindowsVista II". Das wäre ein Switchszenario.
Verschwendete Resourcen. Das gibt es dann alles mit Windows, wenn OS X begraben wird.
iLife, iWork, Aperture, FinalCut, Logic, ..... Da hat Apple aber noch eine Menge zu portieren (wohlgemerkt von Cocoa (denn carbon ist ja als UI-API so gut wie tot) nach welchemWindowsAPIauchImmer).
Sorry, das scheint mir wenig wahrscheinlich.
Bis dann
R"udiger
Nächster Versuch
"Dann könnten sie genauso auf Linux (openBSD, ..............) switchen".
Nein. Da läuft keine CS/Photoshop und vor allem kein iTunes drauf.
"Der Imageschaden wäre zu groß. Das würde der Mac (was immer _dann_ am Mac noch Mac ist) nicht überleben. "
Es gibt keine Macs mehr. Es gibt PC's von Apple. Und das Image kommt vom leuchtenden Äpfelchen auf dem MacBook, nicht von OS X.
"Würde sie nach Windows switchen wollen, hätte (IMHO) man .NET als "Kompatibilitäts"-API in Lepoard integriert."
Falscher Ansatz. Man will nicht kompatibel sein. Man will Windows. Jeder Aufwand für OS X ist verlorener Aufwand. Guck dir doch 10.5 an. Weniger Neues war nie, und das auch noch zu spät und buggy. Apple KANN nicht gleichzeitig iPhone und OS X spielen, dafür haben sie schlicht nicht genug Entwickler. Also muss OS X dran glauben.
Butter bei die Fische
Hallo,
Das CS/Photoshop-Argument zieht (hatteb ich aber in der Klammer vorweggenommen).
Es gibt keine Macs mehr. Es gibt PC's von Apple.
Sorry Macs gibt es nach wie vor. Hardwaretechnische sind sie 99%ige Standard-PCs, OS-technisch aber eigenständig. Und davon leben Apples Hardwareverkäufe!!!! Ohne diese Alleinstellungsmerkmal hätte die Marke Mac kaum den Wert, den sie hat.
Falscher Ansatz.
Selber falscher Ansatz. Apple will mit möglichst guter Marge verkaufen. Die Marge bei Hardware ist (momentan) bei Apple höher als bei Software. Damit sie hoch bleibt müssen die Geräte in irgendeinerweise Exklusiv sein, sonst muss man über den Preis verkaufen (oder den Service bei Firmenkunden) und die Marge ist hin. Und die Exklusivität erreicht man durch MacOS. Ergo macht ein Switch wenig Sinn, da man damit die momentan am stärksten wachsende Cash-Cow killen würde. Wenn man so einen Umschwung machen will, muss man den Kunden so führen, dass er bei der Stange bleibt und kauft. Nur wer soll einen Mac ohne MacOS kaufen?
Daher: Butter bei die Fische. Was spricht für den Switch zu Windows jenseits deines Unwohlseins über den Intel-switch (das ich übrigens nachvollziehen kann).
Dagegen sprechen
- die steigenden Verkaufszahlen der Macs
- der Switch auf Cocoa und Objetive-C only (soweit es 64bit GUIs, also die Zukunft, betrifft).
Wo ist die Butter?
Bis dann
R"udiger
Rama bei die Amphibien
"Hardwaretechnische sind sie 99%ige Standard-PCs, OS-technisch aber eigenständig. "
Nein. Hardwaretechnisch sind sie 100%ige Standard-PCs, und auf deutlich mehr als 50% der Apple-PC's die ich sehe läuft jetzt schon das Standard-PC-Betriebssystem, entweder exklusiv oder per Dual-Boot.
"Nur wer soll einen Mac ohne MacOS kaufen?"
Der coole Grafiker, der schon immer "Macs" gekauft hat und Photoshop mit 64 bit braucht ? Der kiddie-User, der iTunes auf seinem Apple-PC dudelt, weil der Apfel auf dem Gehäuse so cool ist ?
"Was spricht für den Switch zu Windows jenseits deines Unwohlseins über den Intel-switch"
Dass Apple nicht gleichzeitig iPhone UND OS X entwickeln kann ?
Dass OS X eine Sackgasse ist weil 64 Bit iss nich ?
Dass OS X eine Sackgasse ist weil wacklig, grottenlahm, unsicher und feature-mässig ausgelutscht ?
"- die steigenden Verkaufszahlen der Macs"
s.o. Seit Windows drauf läuft verkauft Apple mehr PC's. Wenn nur noch Windows drauf läuft wahrscheinlich noch mehr.
"- der Switch auf Cocoa und Objetive-C only (soweit es 64bit GUIs, also die Zukunft, betrifft)."
Welcher Switch auf Cocoa ? Ein paar NextStep-Altlasten und -Applikationen hat man übernommen, alle ernstzunehmenden Applikationen (auch von Apple) sind Carbon.
Hallo, Dass Apple nicht
Hallo,
Dass Apple nicht gleichzeitig iPhone UND OS X entwickeln kann ?
Sie haben es aber getan, wenn auch schwer.
Dass OS X eine Sackgasse ist weil 64 Bit iss nich ?
Kennst du den Vortrag zum MacOS X Kernel auf dem letzten CCC? Klang alles sehr plausibel und ich habe auch nichts von Widersprüchen (gegen den Vortrag) gehört. Das ganze klingt sher klausibel, wie Apple einen Weg gefunden hat, eine 32/64bit-kernel zu bauen (man beachte das AMD nicht von Kernel, sondern System-Software spricht, das ist i.d.R dasselbe ,aber nicht bei Apple).
Und Carbon 64bit ist vorhanden, Apple will es nur nciht (waruym auch immer).
Dass OS X eine Sackgasse ist weil wacklig, grottenlahm und feature-mässig ausgelutscht ?
Ich kann nicht sehen, dass OS X mehr Sackgasse ist als der Windows oder Linux oder BSD. Alle stecken IMHO in einer Krise weil ein neuer Paradigmenwechsel dran ist. Aber keines der Systeme deutet ein Ausweg an. Das steht MacOS X nicht schlechter da als Windows, eher im Gegenteil.
Bis dann
R"udiger
Finis discussionis
"Ich kann nicht sehen, dass OS X mehr Sackgasse ist als der Windows oder Linux oder BSD"
Die Photoshopper, Final-Cutter und anderen Profis werden das sehr bald sehen, wenn's die Apps mangels 64-Bit-Carbon nur als Krücken auf OS X gibt.
Die Photoshopper,
Die Photoshopper, Final-Cutter und anderen Profis werden das sehr bald sehen, wenn's die Apps mangels 64-Bit-Carbon nur als Krücken auf OS X gibt.
Mag sein, denn Apple will offenbar alle mit aller Macht auf Objective-C und Cocoa zwingen. Das kann arg in die Hose gehen. Ein gewollte Strategie seh ich dennoch darin nicht (eher eine alt-neue Apple-Krankheit: Arroganz).
Aber lass wir es: EOD und alles Gute
Bis dann
R"udiger
Es gibt keine Macs mehr.
Nein, hardwaretechnisch sind sie nicht 99%ige Standard-PCs, hardwaretechnisch sind sie 100% Standard-PCs.
Es gibt keine Macs mehr. Punkt. (An dieser Stelle muss ich BenutzerPlutzer zu 100% Recht geben.)
Macs gibt es nur noch in den Köpfen und daran würde auch ein Switch auf Windows nichts ändern. Ein bisschen Marketing und die Leute würden auch einen PC von Apple mit Windows als Standard-Betriebssystem als "Mac" bezeichnen und für etwas besseres halten. (Auch wenn ich BenutzerPlutzers Meinung, dass Apple dabei wäre zu Windows zu wechseln, nicht teile.)
Sie Dir doch die Reaktionen auf psystar an. Da verkauft eine andere Firme Hardware, die völlig gleich ist mit dem, was Apple verkauft, damit genauso gut auf Mac OS X abgestimmt, wie die Apple-Hardware und mit Mac OS X installiert. Trotzdem halten die Leute das nicht für einen mac und für viel, viel schlechter, als einen Mac. Mac OS X scheint also kein Argument zu sein.
P.S. Du selber lässt Dein MacBook Pro (?) doch auch hauptsächlich unter Linux laufen...
Hallo, Es gibt keine Macs
Hallo,
Es gibt keine Macs mehr.
Das ist so nur Richtig, wenn man Macs ausschliesslich über die Hardware definiert. Definiert man Macs als ein abgestimmtes System mit MacOS, sieht es anders aus. Im Übrigen, auch ich w're bei pystar skeptisch gewesen, aus zwei Gründen.
1. Qualität (Auswahl) der Bauteile, die mir bei Apple immer noch etwas besser zu sein scheint als im Schnitt des PC-Marktes (und vor allem an dessem unteren Ende).
2. Apple Lust auf Überraschungen und Kontrolle. Ich wäre mir nicht sicher gewesen, dass Apple nicht in dass nächste Update eine Liste von "Seriennummern" von bestimmter Bausteine aufnimmt und so die pystars blockt (man erinner sich an Apple Listen von "kompatiblen" CD-Brennern im klassischen MacOS). Sicher man kann die Liste editieren, aber bin ich mir 100% sicher, dass die Serie bei pystar nciht unter Umständen eine Hardware-Bug hat und deshalb iregendein Treiber instabil wird? Kann alles bei Apple genauso sein. Aber bei Apple hätte ich ein bessere Gefühl, wie auch bei HP-Buisiness-PCs oder IBM oder beim kompetenten Schrauber, (es gibt aber IMHO mehr inkompetente, bzw. mit anderen Kompetenzen ausgestatte).
Und im Sinne einer Geräteklasse (Mainframe, mini-Computer, Workstation, ...) war der Mac schon immer ein PC (und eben kein Home-Computer).
P.S. Du selber lässt Dein MacBook Pro (?) doch auch hauptsächlich unter Linux laufen...
Yepp, aber nur weil ich eh Linux vorziehe, aber OS X als Zweit-OS Windows um längen vorziehe. Und es gibt Sachen die gehen mit OS X besser als mit Linux, nicht viel aber es gibt sie.
Bis dann
R"udiger
Es gibt keine Macs mehr.
Auch und gerade, wenn man Macs als ein abgestimmtes System mit Mac OS X definiert, gibt es keine macs mehr. Denn abgestimmt ist da genau gar nichts (spürbar nichts).
Er hat's kapiert
Macs gibt es nur noch in den Köpfen und daran würde auch ein Switch auf Windows nichts ändern
Ebend. Steve weiss das.
So, wo ist denn OSX ein
So, wo ist denn OSX ein Flickwerk? Ist Linux keins? ;-)
Ach ja... und mit 47 Prozent Anteil von Macs am Umsatz soll Apple OSX absägen?
http://www.fscklog.com/2008/04/grafiken-und-de.html#more
Ich würde es mal so formulieren
Mit 47% Anteil Apple-PC's am Umsatz kann man getrost den Switch komplett machen.
Man sägt doch nicht an Wachstumsmärkten
Hallo,
Guck dir mal die aktuellen Zahlen an.
Die Macs sind im Moment (abgesehen vom iPhone, dass noch kein Jahr auf dem Markt ist) der Wachstumsbereich bei Apple. Die Macverkäufe konnten um 51% gesteigert werden, die der iPods gerade mal um 1%. Bei den iPods scheint es eine Sättigung zu geben.
Apple diversifiziert sich - was nicht das schlechteste sein muss - und dringt mit ihrer MacOS Technologie in alle Märkte (jenseits des Computer) ein, in denen ihnen das sinnvoll erscheint.
Aktuelle Signal für eine Aufgabe von OS X seh ich nicht. Und auch das OS X am Ende wäre. (Höchstens insofern als es ziemlich komplett ist und sich seit 10.3 wenig getan hat).
Bis dann
R"udiger
Sag ich doch
Seit Apple PC's verkauft, auf denen auch Windows läuft gehen die Verkaufszahlen steil nach oben.
Was lernt uns das ?
"Aktuelle Signal für eine Aufgabe von OS X seh ich nicht"
Ja dann. Mal schauen.
Vielleicht geht es ja auch
Vielleicht geht es ja auch Richtung Tablet-Mac (doch noch) oder Eee-Mac? Mininotebook eher nicht, da Apple es bestimmt wieder mit OS X bestücken wollte und das funktioniert mit kleinen Bildschirmgrössen bzw. Auflösungen schlecht.
Was willst du damit sagen?
Hallo,
Was willst du damit sagen?
Vielleicht geht es ja auch Richtung Tablet-Mac (doch noch) oder Eee-Mac? Mininotebook eher nicht,
Dass es eine Eee-Mac werden könnte aber kein Mininotebook?
Ein PPC-Mininotebook (Eee-Mac) halte ich sogar eher für denkbar als ein Tablett-mac. Ein Tablett-Mac müsste sich mit dem MBP messen können und ein Tablett-Mac sollte auch als normales Notebook funktioniert (eben je nach Anwendungsort), d.h. alle Standard-Apps müssten laufen, nur will Adobe sich gerade ganz auf Intel stürzen.
Bei einem Mininotebook dagegen könnte Apple ggfs die gesammt Software selbst stellen (und alle Universals dazu). Ansprüche an Photoshop etc. wären da nicht so evident.
BTW: MacOS X läuft gut auf 1024x768. Ich hatte das jahrelang auf meinem iBook (zuletzt 10.3). Und soviel hat sich da seitdem nicht getan (GUI-mässig).
Bis dann
R"udiger
Hallo,
Mit EeMac meinte ich ein Subnotebook wie den EePC, und beim Tablett-Mac hatte ich eher an eine Ausführung Richtung Mac Book-Grösse gedacht. Ein Gerät, das wirklich für unterwegs bestimmt ist.
Ich kenne OS X auf einem Clamshell-iBook - 12 Zoll bei 800x600. Es gibt viel zu scrollen, packen wir OS 9 drauf.
Bei 640x480, einer Einstellung, die viele noch benutzen (müssen), lässt sich OS X gar nicht mehr richtig bedienen.
Wenn ich vom EePC ausgehe, dann erhalte ich bei 7 Zoll und 800x480 mit dem aktuellen OS X entweder ein Scrollmonster oder der Schreibtisch wird sozusagen unfassbar klein - oder mache ich da einen Denkfehler? Also müsste am OS ziemlich viel gedreht werden, damit es für ein Subnotebook überhaupt geeignet wäre. Ich gehe davon aus, dass Apple das vermeiden wollte und halte deshalb einen Tablet Mac für wahrscheinlicher. Oder besser: weniger unwahrscheinlich ;)
EeePC MK I Nachfolger!
Hallo,
Wenn du dir anguckst, was in der zweiten Generation dert EEPC-Klasse kommt, so findet man dort großere Displays (ohne das das Gerät größer wird, aber auhc mit weniger Rand ums Display) und Auflösungen von 800x480 bis 1024x600 (IIRC). Apple könnte in einen Eee-Mac also locker ein 8.9'' 16:9.375 Display einbauen, oder gar eine Ultra-Modernes 9.6'' 16:12 Display mit 1024x768 (selbe Breite, selbe Pixeldichte). Damit wären deine Bedenken wohl gegenstandslos. Das man bei kleinen Display mehr Scrollen muss, bzw mehr auf parrallele Desktops ausweichen muss (was MacOS X allerdings nur schlecht unterstützt) ist klar. Das gilt aber auch für den Umstige von 20'' bzw 24'' (je mit vertikal 1200 Pixel) auf ein 900er 15.4'' MBP-Display. ;-)
Bis dann
R"udiger
Spannende Sache. Hoffentlich
Spannende Sache. Hoffentlich macht Apple auch was draus und zieht nicht nur know how ab.
Achja..mir war, Steve sagte: "We _like_ to have options" ;)
Gruss, Kraftbuch
So ist es!
Genauso sehe ich das auch. Apple kauft nur Know-how weg. Warum? Weil Intel nicht darf ;-)
Also schiebt Intel Apple Geld rüber, damit sie PA Semi aufkaufen